Bundesligastart im hohen Norden – TV Refrath hat erneut die Deutsche Meisterschaft im Visier

von Heinz Kelzenberg

Nachdem im Mai dieses Jahres kein Deutscher Meister ermittelt werden konnte und in den beiden Jahren zuvor der 1.BC Bischmisheim dem Titelträger von 2017, dem TV Refrath, den Titel hatte streitig machen können, möchte der TVR in diesem Jahr noch einmal angreifen.

Die Irin Chloe Magee wurde ersetzt durch Jugendnationalspielerin Leona Michalski, der Rest des Teams ist so zusammengeblieben. Heinz Kelzenberg. „Natürlich gibt es Teams mit einem nominell stärkeren Kader, doch wir vertrauen auf unseren seit Jahren gewachsenen Teamgeist und die Motivation aller Spieler für einen erneuten Meistertitel alles zu geben“.

In der Tat haben andere Vereine viel Geld in die Hand genommen, um mit Spielern aus ganz Europa nun endlich erfolgreich zu sein, doch in Refrath setzt man weiterhin auf Kontinuität.

Neben einigen Profis, angeführt von den beiden einzigen Iren Sam Magee und Nhat Nguyen sind es vor allem Ex-Internationale wie Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, die das Besondere an der Mannschaft ausmachen. Der aktuell verletzte Top-Spieler Jan Colin Völker sowie Lars Schänzler, Brian Holtschke, Kilasu Ostermeyer und Ann-Kathrin Spöri sind alle deutsche Nationalspieler und komplettieren den Kader des TVR.

Nicht zuletzt wegen der Verletzung Völkers rechnet man nun mit einem anderen Saisonverlauf als im letzten Jahr, als man recht souverän den 2. Tabellenplatz und die direkte Qualifikation für das Final Four erreichen konnte. Mindestens Platz 6 in der Abschlusstabelle soll es werden, wobei Rang 4 ein Heimspiel im Viertelfinale bedeuten würde.

Gleich zu Saisonbeginn reist das Team in den hohen Norden zu BW Wittorf Neumünster und hofft, dort punkten zu können. Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen werden sich wohl die Zusammensetzungen beider Teams erst kurzfristig entscheiden.

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