Die beiden Niederlagen des TuS Geretsried in den letzten beiden Punktspielen der 2. Badminton-Bundesliga Süd werden schnell vergessen sein. Mit 2:5 wurde sowohl gegen den TSV Freystadt als auch gegen den SV GutsMuths Jena verloren, was Platz acht in der Tabelle bedeutet. Unvergesslich wird jedoch der emotionale Abschied der Mannschaft untereinander sowie von den zahlreichen Zuschauern bleiben. „Es fühlt sich viel schlimmer an, als ich befürchtet habe“, beschreibt Ann-Kathrin Spöri ihre Gefühlslage nach der Ansprache an die Mannschaft. Auch Kevin Feibicke ringt um Fassung: „Wir haben ja nicht für Geld in Geretsried gespielt, sondern wegen der Gemeinschaft. Wir waren eine besondere Gruppe.“ Die zahlreichen Zuschauer, die am Samstagabend gekommen waren, durften mit der Mannschaft zusammen essen. „Wir haben so viel gemeinsam mit den Badmintonfans erlebt. Da war uns allen klar: Da braucht es auch ein sehr nahes Beisammensein zum Abschied“, sagt Sascha Gnalian. „Das war der Wunsch des Teams. Wir sind noch immer überwältigt, was unsere gemeinsame Zeit den Zuschauern bedeutet hat.“ Er findet wichtige Worte für das Ende der siebenjährigen Zweitliga-Zeit. Der zweite Abteilungsleiter Sebastian Düster schaut nach vorne und fasst kurz zusammen: „Heute sind wir traurig, morgen bauen wir wieder etwas auf in der Badminton-Abteilung. Und Oli Roth fand beim Abschied den Schluss-Satz: „Danke an alle für alles.“
Text: Uwe Eckhoff
