REMAGEN. DG. Dass auch dieses Wochenende nicht leicht werden würde, war allen klar. Allerdings hatte sich der BCR zumindest in Schorndorf etwas mehr ausgerechnet. Und fast hätte das auch geklappt. Das 1. Doppel mit Michi Nonn/Chiron Wansorra ging bei seiner Dreisatzniederlage allerdings ziemlich unter. Gut lief es dagegen bei den Mädels, Kim Hohenberg und Mascha Strödke fuhren einen ungefährdeten Dreisatzsieg zum 1:1 Zwischenstand ein. Das Spitzeneinzel von Akash Alok ging dann aber wieder klar an die Schwaben. Das 2. Doppel (Thilo Mund/Sebastian Strödke) legte ordentlich los und führte bereits 8:1, ließ sich den Satz mit 9:11 aber noch abnehmen. Mit 12:10 und 15:14 folgten zwei ganz knappe Durchgänge, ehe sie anschließend mit 11:6 den wichtigen Punkt für den BCR holten. Nachdem auch Kim Hohenberg in einem Viersatzmatch siegreich blieb, lag der BCR sogar mit 3:2 in Front. Kim schaffte es dabei, nach 4:7 Rückstand mit sieben Punkten hintereinander den 3. Satz für sich zu entscheiden. Nach verlorenem erstem Satz im zweiten dann eine enge Kiste: Wansorra (2. Einzel) hätte bei 10:8 diesen schon klarmachen können. Das Spiel wogte hin und her, am Ende hieß es 13:15. Danach schien die Luft raus zu sein, so dass Schorndorf zum 3:3 ausgleichen konnte. Die Entscheidung musste das Mixed (Mascha Strödke/Mund) bringen. Mit jeweils 9:11 gingen die ersten beiden Sätze verloren. Könnten die beiden das Spiel noch drehen? Mit einem überdeutlichen 11:3 und knappen 11:8 ging es in den Entscheidungssatz. Beim Seitenwechsel lagen sie nur knapp zurück (5:6), kamen nach einem 5:9 Rückstand noch einmal heran, am Ende ging der Satz aber mit 9:11 verloren, was für die Schwaben dann den 4:3 Erfolg bedeutete. Mit ein wenig Glück hätte es auch andersherum ausgehen können.
Tags darauf schlug der BCR in Offenburg auf. Die Badener mussten am Vortag gegen Favorit Bischmisheim zwar eine deutliche Schlappe hinnehmen, waren insgesamt aber stärker einzuschätzen. Im 1. Doppel agierten heute Alok/Sebastian Strödke. Der 2. Satz war ziemlich ausgeglichen, beide konnten aber eine knappe Führung nicht durchbringen. Viel Spannung dann beim Damendoppel von Hohenberg/Mascha Strödke. Wurde der 1. Satz noch in der Verlängerung gewonnen, gingen die nächsten beiden mit 8:11 und 14:15 an Offenburg. Nach 11:8 ging es in den Entscheidungssatz, wo sie bereits 5:8 zurücklagen. Am Ende holten sie mit 11:9 den ersten Remagener Punkt. Das 2. Doppel (Nonn/ Wansorra) benötigte vier Satzbälle, um den ersten Durchgang knapp mit 15:14 für sich zu entscheiden. Die nächsten Sätze gingen aber an Offenburg. Und da auch Alok das Spitzeneinzel verlor, stand es bereits 1:3. Ein Pünktchen müsste doch noch drin sein. Kim Hohenberg musste dafür alles aufbringen, um das Dameneinzel in fünf knappen Sätzen nach Hause zu bringen. Im Mixed (Mascha Strödke/ Nonn) entwickelte sich im 1. Satz ein wahrer Krimi. Nach 7:10 Rückstand konnten sie gleich vier Satzbälle abwehren, konnten danach bei jeweils knapper Führung aber vier Satzbälle auch nicht verwandeln, Endstand 14:15. Die nächsten beiden Sätze gingen dann ebenfalls an Offenburg. Alle Hoffnungen ruhten nun auf Sebastian Strödke, der den 1. Satz im 2. Einzel mit 11:4 auch ganz klar holte. Danach lief aber nichts mehr zusammen, denn die nächsten Sätze gingen zum 2:5 Endstand alle an die Badener. Schade, da wäre mit etwas Glück, wie auch am Vortag schon, durchaus etwas mehr drin gewesen.
Text: Detlef Griesbach
Bild: Akash Alok
