BCO vor zwei herausfordernden Auswärtsspieltagen

Der BC Offenburg steht am kommenden Wochenende vor zwei herausfordernden Auswärtsspieltagen in der 2. Badmintonbundesliga. Für die Ortenauer geht es dabei quer durch den Südwesten und die Mitte Deutschlands – mit sehr unterschiedlichen Ausgangslagen bei den Gegnern.

Am Samstag wartet bereits um 13 Uhr in Saarbrücken eine schwere Aufgabe. Mit der Reservemannschaft des Erstligisten 1. BC Bischmisheim trifft der BCO auf den aktuellen Tabellendritten, der sich damit nahtlos in die starken Ergebnisse der vergangenen Jahre einreiht. Die Reserve des Erstligisten hat sich längst als feste Größe in der 2. Bundesliga etabliert und verfügt über einen breit aufgestellten Kader. Für die Offenburger bedeutet das: Überraschungen in der Aufstellung sind jederzeit möglich, was die Vorbereitung zusätzlich erschwert. 

Vor allem bei den Herren ragt ein Name heraus: Jonas Scheller zählt seit Jahren zu den besten Einzelspielern der Liga. Mindestens genauso bekannt ist Johannes Pistorius, ehemaliger Nationalspieler und ausgewiesener Doppelspezialist, der mit seiner Erfahrung regelmäßig den Unterschied ausmacht. Die letzte Begegnung der beiden Teams verlief aus Offenburger Sicht ernüchternd: Mit 1:6 musste sich der BCO geschlagen geben, den einzigen Punkt holten damals Michelle Joller und Lena Reder im Damendoppel. In welcher Aufstellung die Ortenauer dieses Mal anreisen werden, bleibt noch abzuwarten – klar ist jedoch, dass es einer geschlossenen Mannschaftsleistung bedarf, um in Saarbrücken zu punkten.

Am Sonntag geht die Reise weiter nach Maintal. Die Hessen belegen aktuell den vorletzten Rang der Tabelle. Dennoch ist hier Vorsicht geboten, denn gerade im Kampf um den Klassenerhalt werden die Maintaler sicherlich ihre beste Aufstellung bringen. Für den BC Offenburg bietet sich die Chance, wichtige Zähler zu sammeln und Maintal weiterhin auf Abstand zu halten. Auch die letzte Begegnung gegen Maintal wurde mit 2:5 vom BCO verloren. Die Motivation bei den Offenburgern, mindestens ein Ergebnis zu drehen, scheint besonders groß zu sein.

Bild: Sven Heise

Text: Lena Reder

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